Die neuesten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (2016) gehen davon aus, dass jedes Jahr über 4,2 Millionen Menschen vorzeitig sterben, weil sie langfristig einer Feinstaubbelastung der Außenluft (oft als PM2,5 bezeichnet) ausgesetzt sind. Eine aktuelle Studie unter Beteiligung von McGill-Forschern legt nun nahe, dass die jährliche weltweite Zahl der Todesopfer durch PM2,5 im Freien erheblich höher sein könnte als bisher angenommen. Das liegt daran, dass die Forscher herausfanden, dass das Sterblichkeitsrisiko selbst bei sehr niedrigen PM2,5-Werten im Freien erhöht war, die zuvor nicht als potenziell tödlich erkannt worden waren. Diese mikroskopisch kleinen Toxine verursachen eine Reihe von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie Krebs.
„Wir haben festgestellt, dass PM2,5 im Freien jedes Jahr für bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Todesfälle auf der ganzen Welt verantwortlich sein kann, da die Auswirkungen bei sehr niedrigen Konzentrationen zuvo...
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